Die Inflation im Euroraum liegt mit 9,1 Prozent auf Rekordniveau

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Das Europäische Statistikamt (Eurostat) hat die jährlichen Inflationsvorlaufinformationen der Eurozone für August veröffentlicht. Den Angaben zufolge stieg die Jahresinflation in der Eurozone, die im Juli bei 8,9 Prozent lag, im August auf 9,1 Prozent. Diese Rate wurde als die höchste Rate in der Datenhistorie aufgezeichnet.

Betrachtet man die Hauptkomponenten der Inflation in der Eurozone im August, so lag die höchste Jahresinflation bei 38,3 Prozent. Auf Energie folgten Lebensmittel, Alkohol und Tabakwaren mit 10,6 Prozent, Nichtenergiewirtschaft mit 5 Prozent und Dienstleistungen mit 3,8 Prozent.

Im August betrug die Inflation in Deutschland 8,8 Prozent, in Italien 9 Prozent, in Spanien 10,3 Prozent, in Belgien 10,5 Prozent, in Griechenland 11,1 Prozent, in Slowenien 11,5 Prozent, in der Slowakei 13,3 Prozent, in den Niederlanden 13,6 Prozent, in Lettland 20,8 Prozent , 21,1 Prozent in Litauen und 25,2 Prozent in Estland.

Damit erreichte die Inflation in der Eurozone im August den höchsten gemessenen Stand seit den letzten 25 Jahren, für die Daten von Eurostat erhoben wurden.

Die Markterwartungen gingen davon aus, dass die Inflationsrate im August in der Eurozone 9 Prozent betragen würde. Die veröffentlichten Daten übertrafen die Markterwartungen.

Die Inflation, die ebenfalls in den vergangenen Monaten ihren Höhepunkt erreicht hat, liegt über dem 2-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB).

T24

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