Mögliches nukleares Leck: EU schickt Anti-Strahlungs-Tabletten an die Ukraine

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Die Europäische Union (EU) wird der Ukraine Kaliumjodidtabletten zusenden, die im Falle einer Strahlenexposition im Falle eines nuklearen Lecks verwendet werden.

Laut Erklärung des EU-Rates hat die ukrainische Regierung am 26. August bei der EU Kaliumiodid-Tabletten angefordert, um die präventiven Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der Entwicklungen rund um das von Russland kontrollierte Kernkraftwerk Zaporozhye zu erhöhen.

Als Reaktion auf diese Nachfrage kündigte die EU an, dass insgesamt 5,5 Millionen Kaliumjodid-Tabletten versandt werden, davon 5 Millionen aus den Notreserven in Deutschland und 500 Tausend aus Österreich.

Die Tabletten werden verwendet, um zu verhindern, dass verschlucktes oder eingeatmetes radioaktives Jod von der Schilddrüse aufgenommen wird.

Die Sorge um Europas größtes Kernkraftwerk Saporischschja hält an

Das Kernkraftwerk Zaporozhye im Südosten der Ukraine ist das größte Kernkraftwerk in Europa. Das Kraftwerk mit sechs Kernreaktoren und einer Stromerzeugungskapazität von 5.700 Megawatt liefert 20 Prozent des gesamten Stroms in der Ukraine.

Das Kraftwerk wurde am 4. März von den Russen erobert. Rund um das Werk, das derzeit von der russischen Armee kontrolliert wird, finden Artillerieangriffe statt. Die Ukraine und Russland machen sich gegenseitig für diese Überfälle verantwortlich.

Die US-Regierung erklärte auch, dass Russland Truppen um Saporischschja zusammenziehe, und forderte, dass der Zugang von Experten in die Region nicht blockiert werde.

T24

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